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Content-Modelling: Spezielle Objekte für besondere Inhalte

Elektronische Inhalte werden gemäß einem für den jeweiligen Inhalt typischen Strukturmodell aufgebaut.

Beispielsweise sieht die Struktur eines wissenschaftlichen Artikels deutlich anders aus als die Beschreibungen einer klinischen Abteilung. Ein Dokument besteht üblicherweise aus einer beliebigen Folge von Absatz-Elementen, Bilder und Tabellen; ZMS bietet hierfür die sog. Standard-Objekte an. Nun kommt es vor, dass man dieses Basismodell um zusätzliche Content-Objekte erweitern möchte und spezifischere Strukturelemente einführen möchte; XML bietet in dieser Hinsicht ein komplexes Modell, mit dem sich über die Modellierungssprache XML-Schema alle erforderlichen Content-Modelle sehr gut abbilden lassen. Die Komplexität von XML-Schema zur Modellierung von Inhalten verhindert allerdings seinen Einsatz jenseits des Spezialistentums.
ZMS bietet ein einfaches Modelling-Interface, mit dem sich ähnlich wie XML-Schema primitive und komplexe Datenstrukturen mit einem simplen Klickinterface konstruieren lassen; der Anwender kann sich per Mausklick sog. „Spezielle Objekte“ für spezielle Inhalttypen selbstständig zusammenstellen. Damit stehen dann automatisch entsprechend fixe Eingabemasken bereit. Z.B. sollten Mitarbeiter-Beschreibungen stets in einer bestimmten Weise homogen strukturiert sein (Name, Titel, Station, Telefonnummer, etc,); derartige Objekte samt deren Darstellung im Webdokument lassen sich mit ZMS in wenigen Minuten zusammenstellen und stehen im gesamten System zur Verfügung. Ist ein solches Spezielles Objekt einmal modelliert, dann kann seine Struktur als XML-Code auf Mausklick exportiert werden und in eine anderes ZMS wiederum importiert werden; auf diese Weise lässt sich eine spezifische ZMS-Konfiguration sehr effizient replizieren.
Neben dieser einfachen und praktikablen Möglichkeit zur Erzeugung von hinreichend strukturierte XML-Inhalten lässt sich in einem erweiterten System auch ein professioneller XML-Editor integrieren (z.B. XMLspy), so dass fortgeschrittene Anwendern dann auch mit einem generischen Schema-basierten Modellierungsansatz arbeiten können.