ZMS clinical: Open Source Content Management für medizinische Websites und Intranets

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XML-Publishing mit ZMS clinical: Web meets Print

Der Datenstandard XML erleichtert die technische Integration und den Einsatz der Inhalte auch in anderen Systemen.

Eine wichtige Voraussetzung, Inhalte in unterschiedlichen Kontexten einsetzen zu können, ist die homogene Strukturiertheit der Inhalte; üblicherweise kommen hier XML-Editoren oder komplexe Satzsysteme zum Einsatz. Der Umgang mit XML erscheint oftmals kompliziert und wird bei Webpublishing-Systemen daher zumeist als theoretische Option gesehen, denn dem praktischen, alltäglichen Einsatz im klinischen Kontext steht die zuweilen komplexen Bedienung bzw. die mangelnde Erfahrung der Anwender bei der Erstellung schema-konformer Inhalte entgegen.
ZMS geht daher einen anderen Weg und liefert mit einfachsten Bedienkonzepten dennoch hinreichend strukturierte Daten, ohne dass der Anwender sich mit XML auseinandersetzen muss.
Der grundlegende Ansatz ist, ein kleines bedarfsorientiertes definiertes Set an Absatz-Formaten (sog. Block-Elemente) anzubieten (Überschriften, Listen etc.), sowie ein sehr begrenztes Set an fixen Formatierungs-Elementen, die innerhalb von Absätzen eingesetzt werden können (sog. Inline-Elemente, wie Fett, Kursiv, Link etc.).
Neben Textabschnitten besteht ein Text weiterhin aus Bilder und Tabellen; für diese Objekte liefert ZMS ebenfalls Standard-Elemente; darüber hinaus kann der Administrator zusätzliche eigene Content-Objekte per Klick-Interface auf einfache Weise definieren (sog. Spezielle Objekte, z.B. Kontaktdatenschema, Verfahrensdarstellung etc.). Auf diese Weise lässt sich mit ZMS-Bordmitteln ein XML-taugliches Content-Schema modellieren, das sowohl einen XML-Export wie auch einen XML-Import von Inhalten unterstützt.
Diese XML-Daten lassen sich dann in die Herstellung von Drucksachen (Qualitätsberichte, Patientenaufklärung, Leitlinien etc.) überführen oder in andere Systeme übernehmen (z.B. PDA, KIS etc.); gerade Letzteres wird erleichtert, indem ZMS flexible Metadaten-Konzepte unterstützt. So können z.B. über ICD-Codes entsprechende Dokumente aus dem ZMS-Contentpool über das Interface der Patientenakte automatisch zusammengestellt werden und ausgedruckt oder dem Patienten bzw. Kollegen per PDF per Mail gesendet werden.