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(Hannover - mh/ktg) Patienten betrachten die gesetzlich geforderten QualitÀtsberichte der KrankenhÀuser keineswegs als 'Datenfriedhöfe', sondern versprechen sich davon handfeste Entscheidungshilfen.
Autor: Martin Hermes, KonTextGesundheit, 05.07.2004
Das berichtete Julia Weber von der AOK Niedersachsen Ende Juni auf einer gemeinsamen Veranstaltung der NiedersĂ€chsischen Krankenhausgesellschaft und der Ărztekammer Niedersachsen, auf der Erfahrungen und praxisnahe Tipps zu Thema QualitĂ€tsbericht referiert und diskutiert wurden.
Eine AOK-Umfrage unter 140 Patienten zeigte, welche Anforderungen Patienten an einen QualitĂ€tsbericht stellen. Dabei wĂŒrden die hĂ€ufig beschworenen 'harten Daten' wie Infektions- und MortalitĂ€tsraten von Patienten als wenig wichtig angesehen. Spitzenreiter dagegen seien Behandlungsschwerpunkte und Leistungsfrequenzen. Zu den formalen Anforderungen gehörten VerstĂ€ndlichkeit, Vergleichbarkeit durch Tabellenformate und nach Fachabteilungen gegliederte Informationen. Lange FlieĂtexte seien dagegen genauso unerwĂŒnscht wie zuviel Farbe und Bilder.
Bevorzugte Informationsquellen seien laut Umfrage Infomaterial im Wartezimmer, Beratung durch den Arzt und leicht verstehbare Aufbereitungen der QualitÀtsbericht im Internet.
Eine Ăbersicht der Befragungsergebnisse findet sich auf der AOK-Website unter http://www.aok.de/nieders/download/pdf/weber.pdf