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Qualitätsberichte der Krankenhäuser - Erfahrungsberichte

(Hannover - mh/ktg) Patienten betrachten die gesetzlich geforderten Qualitätsberichte der Krankenhäuser keineswegs als 'Datenfriedhöfe', sondern versprechen sich davon handfeste Entscheidungshilfen.

Das berichtete Julia Weber von der AOK Niedersachsen Ende Juni auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft und der Ärztekammer Niedersachsen, auf der Erfahrungen und praxisnahe Tipps zu Thema Qualitätsbericht referiert und diskutiert wurden.

Eine AOK-Umfrage unter 140 Patienten zeigte, welche Anforderungen Patienten an einen Qualitätsbericht stellen. Dabei würden die häufig beschworenen 'harten Daten' wie Infektions- und Mortalitätsraten von Patienten als wenig wichtig angesehen. Spitzenreiter dagegen seien Behandlungsschwerpunkte und Leistungsfrequenzen. Zu den formalen Anforderungen gehörten Verständlichkeit, Vergleichbarkeit durch Tabellenformate und nach Fachabteilungen gegliederte Informationen. Lange Fließtexte seien dagegen genauso unerwünscht wie zuviel Farbe und Bilder.

Bevorzugte Informationsquellen seien laut Umfrage Infomaterial im Wartezimmer, Beratung durch den Arzt und leicht verstehbare Aufbereitungen der Qualitätsbericht im Internet.

Eine Übersicht der Befragungsergebnisse findet sich auf der AOK-Website unter http://www.aok.de/nieders/download/pdf/weber.pdf